Herkunft berichtet von der sinnlichen, emotionalen, geistigen Formung eines Kindes, das zu Beginn des Zweiten Weltkriegs in einem Dorf im SĂŒdosten Frankreichs in eine alte, katholische Familie ohne Vermögen geboren wurde. Wie die meisten seiner BĂŒcher hat Pierre Guyotat es nahezu vollstĂ€ndig im Indikativ PrĂ€sens geschrieben. Die GefĂŒhle, die Fragestellungen, die Gedanken sind die eines Kindes, das nicht aufhört, seine Angehörigen zu befragen, dann die eines Heranwachsenden, der mit vierzehn Jahren zu schreiben beschlieĂt â doch die Ideen, die Ăberzeugungen, die Konflikte, die sich darin manifestieren, sind die seiner Umgebung, seiner Zeit, seines Orts.
Mit Herkunft lernen wir Pierre Guyotat als genauen Chronisten der von Vernichtung, Besatzung und Widerstand geprĂ€gten Kriegsjahre wie als feinfĂŒhligen Genealogen der eigenen Schriftstellerexistenz kennen. In einem Stil von intimer Klarheit werden wir Zeugen einer bei aller materiellen Bescheidenheit affektiv Ă€uĂerst reichen Kindheit.
Herkunft berichtet von der sinnlichen, emotionalen, geistigen Formung eines Kindes, das zu Beginn des Zweiten Weltkriegs in einem Dorf im SĂŒdosten Frankreichs in eine alte, katholische Familie ohne Vermögen geboren wurde. Wie die meisten seiner BĂŒcher hat Pierre Guyotat es nahezu vollstĂ€ndig im Indikativ PrĂ€sens geschrieben. Die GefĂŒhle, die Fragestellungen, die Gedanken sind die eines Kindes, das nicht aufhört, seine Angehörigen zu befragen, dann die eines Heranwachsenden, der mit vierzehn Jahren zu schreiben beschlieĂt â doch die Ideen, die Ăberzeugungen, die Konflikte, die sich darin manifestieren, sind die seiner Umgebung, seiner Zeit, seines Orts.
Mit Herkunft lernen wir Pierre Guyotat als genauen Chronisten der von Vernichtung, Besatzung und Widerstand geprĂ€gten Kriegsjahre wie als feinfĂŒhligen Genealogen der eigenen Schriftstellerexistenz kennen. In einem Stil von intimer Klarheit werden wir Zeugen einer bei aller materiellen Bescheidenheit affektiv Ă€uĂerst reichen Kindheit.