Als Friedrich Schlegel 1799 seine "Lucinde" veröffentlichte, bebte die moralische Grundfeste des Bürgertums. Er wagte es, das Unaussprechliche zu thematisieren: Die vollkommene Vereinigung von intellektueller Freundschaft und leidenschaftlicher Erotik. In einer berauschenden Mischung aus Briefen, Reflexionen und Erzählfragmenten zeichnet er das Bild einer Liebe, in der Mann und Frau sich als absolut Ebenbürtige begegnen. Julius und Lucinde suchen nicht die bürgerliche Sicherheit, sondern die ekstatische Wahrheit des Augenblicks. Dieser Roman ist das glühende Manifest der Frühromantik – ein Experiment mit der Form und ein mutiger Vorstoss in die Abgründe und Höhenflüge der menschlichen Natur. Ein Muss für jeden, der verstehen will, wie modern die Romantik wirklich war.
Als Friedrich Schlegel 1799 seine "Lucinde" veröffentlichte, bebte die moralische Grundfeste des Bürgertums. Er wagte es, das Unaussprechliche zu thematisieren: Die vollkommene Vereinigung von intellektueller Freundschaft und leidenschaftlicher Erotik. In einer berauschenden Mischung aus Briefen, Reflexionen und Erzählfragmenten zeichnet er das Bild einer Liebe, in der Mann und Frau sich als absolut Ebenbürtige begegnen. Julius und Lucinde suchen nicht die bürgerliche Sicherheit, sondern die ekstatische Wahrheit des Augenblicks. Dieser Roman ist das glühende Manifest der Frühromantik – ein Experiment mit der Form und ein mutiger Vorstoss in die Abgründe und Höhenflüge der menschlichen Natur. Ein Muss für jeden, der verstehen will, wie modern die Romantik wirklich war.