Der Vampir, die Untote und der Roboter: Gruselkrimi - John Devlin

By John Devlin

Release Date: 2025-05-12

Genre: Horror

(0 ratings)
Die Nacht war noch jung, als ich mich durch den stillen Wald bewegte. Ein schmaler Pfad, kaum sichtbar durch das dichte Unterholz, fĂŒhrte mich tiefer in die Dunkelheit. Ich kannte jeden Schritt, den ich machte, jede VerĂ€stelung des schmerzhaft vertrauten Terrains, aber ich spĂŒrte, dass ich nicht allein war. Das nicht. Der Wind hatte sich gelegt, und nur das gelegentliche Rascheln der BlĂ€tter begleitete meine Gedanken. Immer wieder schielte ich ĂŒber die Schulter, als erwartete ich, dass sich die Nacht um mich schloss, und mein alter Feind, der VampirjĂ€ger, aus dem Schatten trat. Vor Jahren hatte ich ihn besiegt. Ich hatte mit ihm gekĂ€mpft, als der Mond hoch oben am Himmel stand, und ich hatte geglaubt, das Kapitel fĂŒr immer abgeschlossen zu haben. Doch das war ein Trugschluss. Ich hatte nicht gewusst, dass er noch fĂ€hig war, weiterzuleben, in einer Form, die ich nicht begreifen konnte. Mein Verstand wusste es, doch meine Seele weigerte sich, das Undenkbare zu akzeptieren: Er hatte sein Bewusstsein in einen Roboter ĂŒbertragen – ein kaltes Konstrukt aus Stahl und DrĂ€hten, programmiert mit dem unstillbaren Durst, mich zu erledigen.

Der Vampir, die Untote und der Roboter: Gruselkrimi - John Devlin

By John Devlin

Release Date: 2025-05-12

Genre: Horror

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Die Nacht war noch jung, als ich mich durch den stillen Wald bewegte. Ein schmaler Pfad, kaum sichtbar durch das dichte Unterholz, fĂŒhrte mich tiefer in die Dunkelheit. Ich kannte jeden Schritt, den ich machte, jede VerĂ€stelung des schmerzhaft vertrauten Terrains, aber ich spĂŒrte, dass ich nicht allein war. Das nicht. Der Wind hatte sich gelegt, und nur das gelegentliche Rascheln der BlĂ€tter begleitete meine Gedanken. Immer wieder schielte ich ĂŒber die Schulter, als erwartete ich, dass sich die Nacht um mich schloss, und mein alter Feind, der VampirjĂ€ger, aus dem Schatten trat. Vor Jahren hatte ich ihn besiegt. Ich hatte mit ihm gekĂ€mpft, als der Mond hoch oben am Himmel stand, und ich hatte geglaubt, das Kapitel fĂŒr immer abgeschlossen zu haben. Doch das war ein Trugschluss. Ich hatte nicht gewusst, dass er noch fĂ€hig war, weiterzuleben, in einer Form, die ich nicht begreifen konnte. Mein Verstand wusste es, doch meine Seele weigerte sich, das Undenkbare zu akzeptieren: Er hatte sein Bewusstsein in einen Roboter ĂŒbertragen – ein kaltes Konstrukt aus Stahl und DrĂ€hten, programmiert mit dem unstillbaren Durst, mich zu erledigen.

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