Wien zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Eigentlich fĂŒhrt Annika ein wundervolles Leben: Sie hat zwei MĂŒtter â die Köchin und das HausmĂ€dchen in einem Professorenhaushalt â, drei VĂ€ter â ebenjene Professoren: nicht sehr lebenspraktische, aber liebenswerte Intellektuelle â und viele Freundinnen und Freunde, mit denen sie in ihrem geheimen Garten Menschenfresser oder Pharaonen spielt. Und dann ist da noch die alte Nachbarin, die so viele Geschichten von damals zu erzĂ€hlen weiĂ, von ihrer Zeit am Theater, ihren vielen Verehrern und deren Geschenken, wie zum Beispiel dem geheimnisvollen Stern von Kazan. Aber ein Wermutstropfen bleibt: Wie jedes Findelkind sehnt Annika sich nach ihrer leiblichen Mutter. Bis eines Tages eine elegante Adelige vor der TĂŒr steht und behauptet, ebendiese Mutter zu sein. Als Freifrau von Tannenberg ihre Tochter mit in ihr Schloss nach Norddeutschland nehmen will, ist Annika ganz verzaubert. Aber schnell stellt sich heraus: Es ist nicht alles Gold, was glĂ€nzt.
Wien zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Eigentlich fĂŒhrt Annika ein wundervolles Leben: Sie hat zwei MĂŒtter â die Köchin und das HausmĂ€dchen in einem Professorenhaushalt â, drei VĂ€ter â ebenjene Professoren: nicht sehr lebenspraktische, aber liebenswerte Intellektuelle â und viele Freundinnen und Freunde, mit denen sie in ihrem geheimen Garten Menschenfresser oder Pharaonen spielt. Und dann ist da noch die alte Nachbarin, die so viele Geschichten von damals zu erzĂ€hlen weiĂ, von ihrer Zeit am Theater, ihren vielen Verehrern und deren Geschenken, wie zum Beispiel dem geheimnisvollen Stern von Kazan. Aber ein Wermutstropfen bleibt: Wie jedes Findelkind sehnt Annika sich nach ihrer leiblichen Mutter. Bis eines Tages eine elegante Adelige vor der TĂŒr steht und behauptet, ebendiese Mutter zu sein. Als Freifrau von Tannenberg ihre Tochter mit in ihr Schloss nach Norddeutschland nehmen will, ist Annika ganz verzaubert. Aber schnell stellt sich heraus: Es ist nicht alles Gold, was glĂ€nzt.