"Frau Salome" ist eine ErzĂ€hlung von Wilhelm Raabe, die im Sommer 1874 entstand und 1879 in Braunschweig erschien. Der zu den "KrĂ€henfelder Geschichten" gehörige Text war bereits im Februar 1875 in Westermanns Monatsheften abgedruckt worden. Der alte Justizrat Scholten aus Hannover, die eigentliche Zentralfigur der ErzĂ€hlung, hat zwei Jugendfreunde von eigentĂŒmlichem Charakter. Beide verliert er; der eine macht sich heimlich-still davon, der andere stirbt in einer Katastrophe, die er - oder doch der Justizrat? - ausgelöst hat. Mit der titelgebenden jĂŒdischen Bankierswitwe Salome von Veitor verbindet Scholten eine in die Tiefe wachsende Freundschaft, die ihre ErfĂŒllung in der gemeinsamen Sorge um die Tochter des einen Jugendfreundes findet.
"Frau Salome" ist eine ErzĂ€hlung von Wilhelm Raabe, die im Sommer 1874 entstand und 1879 in Braunschweig erschien. Der zu den "KrĂ€henfelder Geschichten" gehörige Text war bereits im Februar 1875 in Westermanns Monatsheften abgedruckt worden. Der alte Justizrat Scholten aus Hannover, die eigentliche Zentralfigur der ErzĂ€hlung, hat zwei Jugendfreunde von eigentĂŒmlichem Charakter. Beide verliert er; der eine macht sich heimlich-still davon, der andere stirbt in einer Katastrophe, die er - oder doch der Justizrat? - ausgelöst hat. Mit der titelgebenden jĂŒdischen Bankierswitwe Salome von Veitor verbindet Scholten eine in die Tiefe wachsende Freundschaft, die ihre ErfĂŒllung in der gemeinsamen Sorge um die Tochter des einen Jugendfreundes findet.